Allgemein La Palma Urlaub 2017

La Palma – der alte Teil der Insel

Heute war das Wetter nicht so berauschend und wir machten uns auf den Weg auf den Norden und den ältesten Teil der Insel. Auf ging es in Richtung Barlovento über die LP-1. Wir fuhren an vielen Aussichtspunkten vorbei, die wir schon kannten und nicht noch mal besuchen mussten. Obwohl die Blicke von hier richtig schön über die Insel waren. In Barlovento angekommen, mussten wir eine kleine Umleitung fahren, da die LP-1 ein Stück gesperrt war.

 

Wieder auf der LP-1 Richtung Garafia angekommen, machten wir in La Tosca am Aussichtspunkt halt. Hier hatte man einen wunderschönen Blick auf einen riesig großen Drachenbaum Wald. Diesen hatten wir 2013 schon mal mit unserer Tage Reiseleitung einen Ausflug dorthin gemacht und sind durch La Tosca spazieren gegangen. Leider war heute das Wetter nicht ganz so gut und es hatte sogar geregnet, somit haben wir uns den Abstieg dieses Jahr etwas verkniffen und haben nur von oben Bilder auf den Hain gemacht.

 

Über der Wolkendecke gab es kein Regen, sondern Sonne satt

Weiter ging es auf einer der ältesten Straße von La Palma. Man sieht das hier wenig Verkehr ist und das sich teilweise die natur die Straße zurück erobert. Natürlich ist das auch der grünste Teil der Insel, weil hier eigentlich immer dicke Wolkendecken drüber hängen. Die Straßen sind das reinste Abenteuer zu fahren, mal breit mal schmal, mal mit und mal ohne Leitplanke. Man kommt in verschiedene Wetterregionen und ist auf einmal vom Regen, über Nebel in die Sonne in einem Kiefernwald. Von hier hat man teilweise einen tollen Blick über den Wolken und muss das dann auch fotografieren.

 

Es kann dann aber natürlich auch schnell passieren, das wenn man wieder etwas runter fährt auf einmal in einem dicken Nebel feld landet und alles richtig Mystisch wirkt. Somit haben wir die Ortschaft Roque del Faro diesmal nicht besucht. Vor einigen Jahren hatten wir hier mit der Reiseleitung vom Tagesausflug einen tollen Spaziergang gemacht, der in der Ortschaft geendet ist. Man hatte von hier einen tollen Blick hoch auf die Caldera und natürlich auf die Observatorien, die dort oben drauf stehen.

Weiter ging es über die LP-1 Richtung Puntagorda und Tijarafe. Unterwegs stoppten wir immer wieder an Miradoren und machten dort Bilder von der einmaligen 09Landschaft, tiefen Schluchten oder einfach nur von den Kiefernwäldern. Auch kamen wir an Weinfeldern vorbei. Hier wächst der Wein recht nah am Boden und die Reben hingen voller schöner Trauben. Hier soll der beste Wein der ganzen Kanaren her kommen und teilweise, wird dieser auch auf die anderen Inseln transportiert.

 

mit Blick auf die Calderea

Jetzt kamen wir am Mirador El Time an und wir machten eine etwas größere Kaffeepause. Hier gab es neben dem Kaffee auch ein Stück leckeren, selbstgemachten Apfelkuchen. Der nicht so süß war, aber dafür richtig lecker. Wir genossen die Aussicht nach Tazacorte (hier starten die Delphin- und Wal Watching Touren), über Los Llanos (die Stadt sicht heraus durch eine ganz lange gerade Straße) und auf den Südlichen Teil der Insel, über Puerto Naos und dann auf die Spitze der Insel (Los Canarios/Fuencaliente).

 

Von hier aus ging es dann Richtung Heimat nach Los Cancajos. In Argual ging es dann ein Stück die LP-2 entlang, die dann kurz vor El Paso zur LP-3 wird und Richtung Santa Cruz geht. Wir haben an diesem Tag einen Weg von ca 120km zurückgelegt und waren fast 4 Stunden unterwegs. Mir gefällt das fahren auf der Insel richtig gut und es macht irre Spaß. Ich sag immer, wer hier vorher noch kein Auto fahren konnte, lernt es hier.

 

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